Ohne Messung
Rechner für Speaker Boundary Interference
Jede Fläche nahe einem Tieftöner schickt seinen Bass verspätet zurück und löscht einen Teil davon aus. Gib ein, wo Lautsprecher und Hörplatz stehen, und du siehst, welche Frequenz jede Fläche auslöscht, welche Senken aufeinanderfallen und wie weit die Lautsprecher wandern müssen, damit sie aus dem Weg sind.
Miss bis zu den Innenflächen der Wände. Auf etwa 5 cm genau reicht.
Erweitert
Bestimmt die Schallgeschwindigkeit, und die verschiebt jede vorhergesagte Mode um etwa 0,2 % pro Grad.
Wo die Senken liegen
Die erste Auslöschung jeder Fläche
Jeder Punkt ist die erste Senke, die eine Fläche verursacht, auf einer Skala von 20 bis 500 Hz. Flachere Senken folgen beim Drei- und Fünffachen dieser Frequenz.
Lautsprecher
- Decke 1,60 m53,6 Hz
- Seitenwand 0,90 mgestapelt95,3 Hz
- Boden 0,90 mgestapelt95,3 Hz
- Frontwand (hinter den Lautsprechern) 0,70 m123 Hz
Dein Platz
- Seitenwand 1,90 m45,2 Hz
- Rückwand (hinter dem Hörplatz) 1,80 m47,7 Hz
Jeder Wert ist die Viertelwellen-Senke dieser einen Fläche für sich. Für die Wand hinter den Lautsprechern stimmt er fast genau. Für Boden, Seitenwände und Decke schätzt er den Verlust an gesamter Bassleistung, die der Tieftöner in den Raum abgibt; am Hörplatz liegt die Senke etwas höher, weil diese Reflexionen schräg ankommen.
Welche davon hat dein Raum wirklich?
Ein Rechner sagt voraus. Eine Messung zeigt, welche Senken wirklich da sind und wie tief. Exportier deine REW-Messung als Text, und der Analysator gleicht jede gefundene Senke mit diesen Flächen und mit den Raummoden ab.
Messung auswertenHäufige Fragen
- Was ist SBIR?
- Speaker Boundary Interference Response: die Senken, die die eigenen Reflexionen eines Lautsprechers verursachen. Bass, der Rückseite und Flanken des Tieftöners verlässt, prallt an einer nahen Fläche ab und kommt verspätet zurück. Wo der Umweg eine halbe Wellenlänge beträgt, kommt er gegenphasig an und löscht einen Teil des Direktschalls aus.
- Wie wird die Frequenz berechnet?
- Schallgeschwindigkeit geteilt durch das Vierfache des Abstands vom Tieftöner zur Fläche. Bei 20 °C sind das etwa 343 m/s, ein Tieftöner 1 m vor der Wand hat seine erste Senke also bei etwa 86 Hz. Gemessen wird bis zum Tieftöner selbst, nicht bis zur Gehäuserückseite.
- Kann ein EQ eine Boundary-Senke beheben?
- Nein. Die Senke besteht aus zwei Kopien desselben Schalls, die sich auslöschen. Eine Anhebung hebt beide an, sie löschen sich weiter aus, und Verstärker und Tieftöner arbeiten umsonst härter. Wer Lautsprecher oder Hörplatz verschiebt, verschiebt die Senke; ein EQ tut das nicht.
- Wohin also mit den Lautsprechern?
- Meist nah an die Frontwand, was die erste Senke über 300 Hz schiebt, oder so weit davor, dass sie unter 40 Hz fällt, was nur wenige Räume erlauben. Halte die Abstände zu Frontwand, Seitenwand und Boden unterschiedlich, damit sich ihre Senken nicht stapeln.
Die ausführliche Erklärung, mit den zwei Messungen, die eine Boundary-Senke von einer Raummode unterscheiden: Speaker Boundary Interference: die Basssenke, die kein EQ füllt